Ausstellung „Trash to Treasure“

Wann: 27.01. - 2.5.2018, dienstags bis sonntags von 10.00 - 17.00 Uhr
Wo: WÄLDERHAUS, Am Inselpark 19, 21109 Hamburg

Ausstellung: Trash to Treasure

Der Name dieser Ausstellung, kuratiert von der Galerie „The Ballery“ in Berlin, ist Programm. Im Zentrum stehen die Arbeiten der Künstlergruppe MAGPIE Art Collective aus Südafrika, die durch WARENART in Deutschland repräsentiert werden. Die Kunstobjekte von MAGPIE bedienen sich besonderer Stilmittel, in- dem sie ausschliesslich wiederverwertbare Materialien verwenden. Denn alles, was täglich verpackt wird, sind Wertstoffe, die zwar ihre ursprüngliche Funktion verloren haben, aber nicht ihre Wertigkeit. Es entsteht eine Art Transformation – die Materialien bekommen in einem neuen Kontext eine neue Wertigkeit.
So entstehen aus Kunststoffverschlüssen von Flaschen oder Dosen, ausgedienten Spielzeugen, Modeschmuck, Knöpfen, Nähutensilien uüber Bruchglas oder Spiegelstücke komplexe Lichtkunstobjekte. Man muss schon genau hinschauen, um die Einzelteile zu erkennen, bzw. was es einmal war. Denn die Opulenz und künstlerisch humoristische Interpretation spricht für sich selbst. Aus einem kleinen Projekt entstand Großes: Im kleinen Dorf in der Karoo wuchs in den Köpfen der Menschen ein neues Bewußtsein für Natur und Umwelt heran. Bereits Kinder lernen, wie lange beispielsweise eine Dose oder Plastikflasche mit der Zersetzung benötigt – nämlich bis zu 500 Jahren.

Mittlerweile erreichte die sowohl poetische als auch eindringliche Botschaft von MAGPIE internationale Anerkennung und die Kunstobjekte wurden in verschiedenen Teilen der Erde gezeigt.
Ressourcen und Natur ist auch das Thema der mitausstellenden Künstler. Søren Drastrup (Dänemark) zeigt bizarre Ästhetik, obwohl die Botschaft drastisch ist. Die Natur hat es aufgenommen und bringt es stärkste Kraft wieder hervor. Naomi Takaki (Japan) und Babette Woltemath (Deutschland) bedienen sich der Verwendung von ausgedienten Dingen des Alltags, die sich wie selbstverständlich und doch überraschend wieder zusammensetzen. Bei Olivia Descampe geht es um Strukturen und Oberflächen, die aus alten Magazinen und Zeitungen entstehen.Die skulpturalen Büsten von Oscar Romulo Hernandez(Kuba,1940–2013) sind aus alten Pappen und Kartonagen entstanden.
Umwelt im Zeichen der Wandlung – aus den verschiedenen Perspektiven unterschiedlicher Künstler, die eine gemeinsame Botschaft haben: Achtung der Natur und Sichtbarmachen der Verletzlichkeit.

Gebaeude